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NordOM-Bewertungsbogen

Rund um die Drostei des AC Pinneberg
am
10.04.10

„Saisonauftakt nach Maß“

Teilnehmerbericht 

Der NordOM-Auftakt für die Saison 2010 wurde dieses Jahr wieder vom AC Pinneberg ausgerichtet. Um es gleich vorweg zu sagen: Der Weg durch den Elbtunnel bei Hamburg ins Schleswig-Holsteinische Pinneberg hat sich gelohnt. Martin und Gerd von der Heyde haben mit ihrem Team eine Ori auf die Beine gestellt, die das Orifahrer-Herz höher schlagen lässt. Mit 27 Teilnehmern war das Teilnehmerfeld noch ausbaubar. Vielleicht hilft dieser Bericht dabei, die Resonanz zu verbessern.
15 Punkte umfasste die Durchführungsbestimmung. Das war eine ganze DIN A4-Seite, die zum Saisonstart in der NordOM verkraftet werden musste. Neben Standard-Bestimmungen wie Einbahnstraßenprinzip, und Verbot des Kreuzens war die DB mit Fischgräten und Streckenskizzen sowie mit nur nach links einzubiegenden Landesstraßen, Doppelpfeilen und Neutralen Strecken gewürzt. Quasi als Sättigungsbeilage kamen dann noch die schon von der 2000+9 Tücken bekannten, und in der Veranstaltungsregion früher sehr beliebten Pfeile auf Schleswig-Holsteinische Art dazu (Vor dem ersten Befahren dürfen Pfeile in Gegenrichtung befahren werden.). Damit alles besser verdaut werden kann, gab es eine überschaubare Übersichtskarte auf DIN A4, einen separaten Zeitplan und einen Beispielbogen zu den DB. Sämtliche Materialien und  auch die Fahrtunterlagen waren von guter Druckqualität in Farbe. Das Bordbuch im handlichen DIN A5-Format. 11 Seiten mit 9 Aufgaben und 2 neutralen Strecken. Martin hat in jede Aufgabe diverse Tücken eingebaut. Direkt nach dem Start durfte ein Feldweg lt. Übersichtskarte nicht gefahren werden. Dann ging es relativ einfach weiter. In Aufgabe 2 kamen dann die ersten Doppelpfeile. Diese durften nach dem Befahren in beiden Richtungen genutzt werden. Das haben wir nicht gemacht und gleich mal 30 Strafpunkte kassiert. Auch bei der folgenden Fischgräte, die sicher einen Schönheitspreis gewinnen würde, jedoch mit 15 Zeichen relativ lang war, musste ein Weg, auf dem ein Doppelpfeil lag, trotzdem nur die noch einzufahrenden Wege zählten, mit berücksichtigt werden.


Fischgräte, Zeichen  8 gespiegelt

Diese Aufgabe 3 war sicher die Zeitaufwändigste, hier haben alle mehr oder weniger lange gestanden. In Aufgabe 4 kam dann der erste Pfeil auf Schleswig-Holsteinische Art, der dann später nicht mehr gegenläufig zu fahren war. Aufgabe 5 enthielt drei Pfeile, die alle in einem Punkt begannen. Eine für mich völlig neue Aufgabenstellung. Auch hier waren zwei Pfeile zunächst gegenläufig anzufahren um die richtige Lösung zu finden. Gut dass in dieser Aufgabe von einer SK auch die Lösung der vorangegangenen Aufgabe ausgegeben wurde, damit spätere Folgefehler vermieden werden sollten. Aufgabe 6 enthielt zwei versteckte Punkte. Einen haben viele nicht gesehen, da er sehr sehr klein war. Auf dem Weg zur Neutralen Strecke dann nicht auf die Landesstraße nach links einbiegen und weiter ging es zu Aufgabe 7. Drei Punkte waren von der offenen Seite des umgebenden Kreises anzufahren. Die Landesstraße musste berücksichtigt und auf dem Weg zur folgenden Neutralen Strecke durfte nicht gegenläufig gefahren werden. Zu Beginn von Aufgabe 8 ergab sich eine sehr kurze Überlappung. Die wollte Martin aber nicht fahren. Schade, dass er so knapp gezeichnet hat. Die in Aufgabe 8 enthaltene Streckenskizze war super. Erst die Aufgabenteile fahren, dann den Rest auf kürzestem Weg. Alles schön um 200% skaliert. So muss es sein, um den Überblick behalten zu können. Aufgabe 9 war wieder eine Streckenskizze. Ein Parkplatz mit drei Spuren sollte auf kürzestem Weg befahren werden. Kurz vor dem Ziel dann nicht gegenläufig fahren und noch mal eine große Runde durch das Gebiet der ersten zwei Aufgaben drehen. Am Schluss stand im Bordbuch: Wir hoffen, es hat euch Spaß gemacht. Antwort: Ja! Das war wirklich ein Saisonauftakt nach Maß! Danke, für die schöne Ori! Einziger Wermutstropfen sind die Strafpunkthäufungen bei manchen Teilnehmerfehlern. Z. B. Versteckter Punkt = 50 Strafpunkte, Doppelpfeil: 30 Strafpunkte, 1. Schleswig-Holstein-Pfeil = 30 Strafpunkte. Dass Martin sich aber mit dem Thema Bewertungsgerechtigkeit auch erfolgreich auseinandergesetzt hat, ist am Konzept der Ori (eine große Schleife und nicht zu viel im gleichen Gebiet) sowie an der Aufstellung der Kontrollen erkennbar. Die waren in vielen Aufgaben sehr geschickt platziert, teilweise wurden auch gleiche Schilder verwendet, um die Bestrafung nicht zu hoch werden zu lassen. Im Ziellokal gab es dann einen aussagekräftigen Aushang und eine super Lösung mit Idealbordkarte für alle zum Mitnehmen. Ein toller Service!

In den Klassen A und YO wurde der passende Schwierigkeitsgrad getroffen. Sieger der Klasse A wurden Roland Schmille und Anke Mäver. Sieger der YO waren mit 10 Strafpunkten mehr Udo Aulbert und Elke Vogel auf einem Triumph TR6. In der Klasse B gewannen die weit angereisten Batty und Alain Gallion. Gesamtsieger der Fahrt wurden Kurt und Thomas Behning vor Jörg Treuke und Michael Zeuner sowie Nico und Werner Schick. Mannschaftssieger wurde der AC Bramsche vor der Ori-Gang. Die genauen Ergebnisse finden sich auf der Homepage des AC Pinneberg.

TB

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An alle Teilnehmer: 
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