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Quer durchs Artland 2010
am
24.04.10

„Jubiläumsfahrt mit 47 Teilnehmern“

Teilnehmerbericht 

Mit 47 Teams war die Jubiläumsveranstaltung des  AC Artland sehr gut besucht. Besonders die Werbung in der Region verschaffte den Artländern um Fahrtleiter Michael Zeuner und Jörg Treuke viele Teilnehmer. Da lockten wohl die attraktiven Preise. Dies waren aber nicht die einzigen Superlative. 31 Aufgaben sollten gelöst, 130 km gefahren werden und das in 3,5 Stunden. Auch wenn, wie sonst eher im dicht besiedelten NRW üblich, die Autobahn (Geschwindigkeitsbegrenzung auf 120) für eine neutrale Strecke genutzt wurde, war das Zeitmanagement schon eine Herausforderung. Dies wurde sicher noch durch den sehr hohen Schwierigkeitsgrad der Aufgabenstellung verschärft. So musste besonders im ersten Abschnitt schon häufiger angehalten werden, um die komplexen Aufgaben oder manchmal auch die sehr komplexen zusätzlichen Fahrtanweisungen (Parkplatz Heidesee) verstehen zu können. Fast jeden haben z. B. die Aufgaben 2 bis 5 im Bereich der neuen Straße nördlich von Dinklage sehr viel Zeit gekostet, da man erst mal verstehen musste, wie der Veranstalter hier denkt. Zu viele Anweisungen, Vorschriften und Bedingungen waren in manchen Aufgaben gleichzeitig zu berücksichtigen oder vielleicht auch für eine Aufgabe gerade wieder außer Kraft gesetzt oder ins Gegenteil verkehrt. Sehr viel Flexibilität wurde von den Oriteams abverlangt. Nicht jeder mag diese hoch gesteckten Ansprüche mit Freude erfüllen.
Trotzdem war das Gesamtkonzept gut. Die Fahrt war fehlerfrei ausgearbeitet. Eine kleine Zweideutigkeit in der Streckenskizze wurde neutralisiert. Eine super Leistung bei dem Schwierigkeitsgrad. Die Aufgaben waren sauber gezeichnet, die Übersichtskarte im Maßstab 1:50.000 in Farbe und von guter Qualität. Auch die kleinen Retuschen (plötzlich auftretende Feldwege und dergleichen) waren gut gemacht. Jede Aufgabe enthielt genügend Möglichkeiten, Fehler zu begehen. Davon haben fast alle reichlich Gebrauch gemacht. Interessant waren die quer gedachten Aufgaben: Nur die gerade nummerierten Aufgabenteile fahren, gefahrene Strecken nicht mehr in die gleiche Richtung fahren, den Anfang einer kürzesten Gesamtstrecke so definieren, dass der gesamtkürzeste Weg herauskommt. Jede Idee für sich ist super. Wird alles aber - so wie beim erstgenannten Punkt - mit reichlich Zusatzbedingungen verknüpft, verliert es an Reiz. Mir persönlich hat der zweite Abschnitt besser gefallen. Hier konnte zügig während der Fahrt gelöst werden. Das musste auch so sein, weil ab der DK kaum noch Zeit war. Trotzdem fand ich die Aufgaben nicht weniger anspruchsvoll, doch bei weitem nicht so komplex. Genial waren die kurzen Fischgräten, die jeweils bis zum nächsten befahrbaren Abzweig gingen. Wer falsch löste (so wie wir) merkte den Fehler zunächst gar nicht und fuhr zufrieden weiter. Im Ziellokal gab es ein leckeres Buffet zu einem fairen Preis, die Aushänge waren aussagekräftig, eine Lösung zum Mitnehmen wurde ausgegeben.  
Der AC Artland bot auch dieses Jahr wieder eine herausfordernde Fahrt. Wir freuen uns schon jetzt darauf, auch 2011 wieder quer durchs Artland fahren zu können.

Gesamtsieger der Fahrt wurden Nico und Werner Schick. Für Nico war das der erste Gesamtsieg, der noch durch ein Fass Bier als Mannschaftspreis für den AC Bramsche gekrönt wurde. Die Klasse B gewannen Edgar Zimmermann und Manfred Wiche. In der YO siegten Heinz Hofstee und Elke Vogel, in der Klasse A gewannen Benjamin Bartsch und Frank Westphal. Die genauen Ergebnisse findet ihr auf www.ac-artland.de .

TB

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An alle Teilnehmer: 
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