Rund
um die Drostei des AC Pinneberg
am 07.03.09
„Zeit
spielt (k)eine Rolle“
Teilnehmerbericht
Der NordOM-Auftakt
für die Saison 2009 wurde zum ersten Mal vom AC
Pinneberg ausgerichtet. 26 Teams stellten sich den
Herausforderungen, die Gerd und Martin von der Heyde zusammen mit Ihren
Clubkollegen präsentierten. Die weite Anreise klappte für uns trotz
der vielen und langen Baustellen problemlos. Bei der Papierabnahme
erhielten wir drei Seiten Durchführungsbestimmungen und zwei 50.000er
Übersichtskarten als Farbkopien. Ergänzt wurden diese durch ein
Beispielblatt, das viele Fragen schon im Voraus beantwortete - ein guter
Service! Bei der Fahrerbesprechung wurden letzte Unklarheiten beseitigt
und um vorsichtige Fahrweise besonders in den 30er Zonen gebeten, man
hätte zur Ausarbeitung genug Zeit.
Zeit
war dann aber das, was am Ende fast allen Teams fehlte. Von den 15 in
Klasse C startenden Teams sind am Schluss drei nicht in Wertung. Viele
mussten abbrechen, um in der Karenz noch das Ziel zu erreichen. Woran
liegt das?
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Die
Strecke war so ca. 120 km lang. Dafür gab es 4 Stunden Fahrtzeit.
Wir hatten also von Anfang an einen recht sportlichen 30er Schnitt
vor uns.
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Die
Aufgaben waren sehr anspruchsvoll, die Ausarbeitungszeit
entsprechend lang.
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Die
Streckenführung führte (gefühlt) über mindestens 40 % durch 30er
Zonen. Wenn man außerhalb der 30er Zonen mal 70 oder 80 fahren
konnte, war man schon schnell unterwegs. Es gab also wenig
Gelegenheit, Zeit wieder gutzumachen. Dies liegt auch am recht dicht
besiedelten Gebiet rund um Pinneberg.
Damit
sind aber schon alle negativen Seiten der Ori des AC Pinneberg
aufgelistet. Der AC Pinneberg blickt auf eine 43jährige
Orientierungs-Tradition auch als Veranstalter zurück. Martin hat zum ersten Mal eine Ori ausgearbeitet. Dies ist
ihm bei hohem Schwierigkeitsgrad für die Klasse B und C fehlerfrei
gelungen. Hut ab vor dieser Leistung! Gegenläufigkeit, versteckte
Punkte, Kreuzen, Fischgräte, Chinese bis zum nächsten Abzweig,
Pfeilwürmer, indirekte Skizzen, auf Landesstraßen nur nach rechts
einbiegen, Neutrale Strecken und und und. Martin hat also in 13 Aufgaben
fast alle Register gezogen und eine sehr abwechslungsreiche Fahrt auf
die Beine gestellt. Am Ende gab es dann noch eine Lösung mit
Erklärungen und Idealbordkarte für jedes Team zum Mitnehmen.
An der
einen oder anderen Stellschraube könnte für die nächste Fahrt sicher
noch gedreht werden. Für die Klassen A und YO wurde, wenn man sich die
Ergebnisliste ansieht, ein passender Schwierigkeitsgrad gefunden. In der
Klasse B&C musste man die entscheidenden Passagen richtig lösen,
sonst bekam man reichlich Strafpunkte oder konnte am Ende gar keine
Lösung erreichen (z. B. versetzte Kreuzung in Aufgabe 1). Allein die
Aufgabe 1 hat mit ihren 8 Aufgabenteilen für viele schon fast ein
Fünftel der Fahrtzeit "gefressen" - und das trotzdem man die
Fahrtunterlagen 10 Minuten vor dem Start bekam.
Insgesamt
hat uns die Fahrt Spaß gemacht. Die lange Anreise hat sich gelohnt!
Vielen Dank an das Fahrtleitungsteam für die viele Arbeit!
Kein
Team blieb in Pinneberg fehlerlos. Sieger der Klasse YO wurden Udo
Aulbert und Elke Vogel, die den historischen Porsche 911 auf Achse die
über 200km nach Pinneberg fuhren. Die Klasse A gewannen Roland Schmille
und Anke Mäver. In der Klasse B siegten Klaus-Dieter und Ilona Dräger.
Gesamtdritte wurden der letztjährige Vizemeister der NordOM Wilfried
Böhmann und Werner Schick. Gesamtzweite wurden Dagmar Müller und
Carsten Fuhrhop. Über den Gesamtsieg freuten sich Kurt und Thomas
Behning. Den Mannschaftssieg fuhr die Ori-Gang nach Hause. Die genauen
Ergebnisse finden sich auf der Homepage des AC
Pinneberg.
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An alle
Teilnehmer:
Denkt bitte an das Feedback für den Veranstalter über den NordOM-Bewertungsbogen.
So könnt ihr auch noch einen 10,- Euro-Startgeldgutschein gewinnen.
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