"Preis
der Gemeinde Emlichheim"
des MSC Emlichheim
am 20.09.08
-
Retro-Stil für 12 Teams -
Teilnehmerbericht
Elke Vogel ist der
Ori-Gemeinde ja als Beifahrerin in der Klasse YO bekannt, oft unterwegs
mit ihrem Fahrer Udo in wechselnden Fahrzeugen. Nach längerer Abstinenz
als Fahrtleiterin wollte sie mit dem MSC Emlichheim etwas zur Vielfalt
im Orisport beitragen und schrieb einen Lauf zur Niedersächsischen
Meisterschaft und zum Orientierungs-Pokal des ADAC Weser-Ems aus. 12
Teams folgten dem Ruf in die Grafschaft Bentheim nahe der
Niederländischen Grenze. Nach anfangs sehr schleppendem Nennungseingang
war man in Emlichheim mit dem Starterfeld zufrieden. Die
Durchführungsbestimmungen waren übersichtlich und recht verständlich
formuliert. Nicht kreuzen, nicht gegenläufig fahren, bei
Maßstabswechsel nach zuletzt benutztem Maßstab - soweit war alles
klar. Zwei Übersichtskarten im 50.000er und 25.000er Maßstab in super
Qualität ergänzten die Unterlagen. Am Start gab es dann kein Bordbuch,
sondern bedruckte Folien mit 13 Aufgaben. Diese Form der
Aufgabenstellung gab es bis Ende der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts
fast durchgängig. So konnte die Drehpunktskizze wieder eingesetzt
werden und eine Form der Chinesenzeichen, die als Nummernsalat
bezeichnet wurden, trug zur Abwechslung bei. Beide Aufgaben waren vorab
mit Beispiel am Aushang erklärt. Es wurde also echter Retro-Stil
geboten. Die Aufgaben waren recht präzise gezeichnet, man erkannte, was
gemeint war. Bei per Hand gezeichneten Folien gibt es immer Toleranzen.
Sehr genau musste man sich die Karten ansehen, da einige Darstellungen
nicht mit der Natur übereinstimmten. Insgesamt war es eine gelungene
Fahrt, die sicherlich auch mehr Teilnehmer verdient hätte.
Die Klasse A gewannen die aus Wunstorf angereisten Belitz/Rhode, in der
Klasse YO siegten die mit ihrem frisch wiederhergestellten Youngtimer
Pirelli Golf Gti startenden Böhmann/Böhmann. Die Klasse B gewannen
Lagemeyer/Kottmann und Gesamtsieger der Fahrt wurden Behning/Behning. TB
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