"Quer durchs Artland 2008"
des AC Artland
am 24.05.08

Teilnehmerbericht

Eines der Saisonhighlights ist und bleibt die Ori des AC Artland. Die "Meister aller Klassen", wie sie ja gerne von anderen Berichteschreibern bezeichnet werden, organisierten mit ihrem Team die erhoffte Topveranstaltung. Michael Zeuner und Jörg Treuke konzipierten eine übersichtliche Durchführungsbestimmung und präsentierten den 38 Teilnehmern sehr gutes Kartenmaterial. Die gebundene farbige Aufgabenstellung war ebenfalls von prima Druckqualität. Sechs Seiten wurden mit abwechslungsreichen Aufgaben gefüllt. Highlight waren die Windparkaufgaben, in denen gegenläufig gefahren werden durfte. Hier musste man am Ende noch wissen, wie man am Anfang gefahren war. Manchmal hatte man während der Fahrt zwar das Gefühl, dass man aufgrund der geringen Kontrollzahl irgendetwas übersehen hatte, doch ließen die Fahrtleiter wohl einige Kontrollen zu Gunsten der Bewertungsgerechtigkeit weg. In Aufgabe 16 sollte ein aufliegender Pfeil nicht gegenläufig gefahren werden. Dies war aber in der DB nicht durch eine gesonderte Formulierung beschrieben. Im Bereich der NordOM wird generell so verfahren, doch aufmerksame Leser des Forums dieser Seite erinnern sich an die zu Beginn des Jahres dort geführte Diskussion. Beide Varianten, Pfeil gegenläufig oder nicht, wurden aufgrund der Schiedsgerichtentscheidung am Ende gewertet. Neben vielen schönen Aufgaben waren auch ein paar Nickeligkeiten zu finden. Vor der DK wies ein Pfeil auf ein Tierkrematorium hin. Es sollte nicht nur zum Langsamfahren aufgefordert, sondern auch die darunter liegende Straße unterbrochen werden. Damit wurde die Streckenskizze dann ganz einfach. Diejenigen, die dies nicht so sahen bekamen für die falsche Lösung nur wenige Strafpunkte, mussten sich dafür aber umso mehr Kopfzerbrechen über die kürzeste Gesamtstrecke machen. Nach der DK war die Übersichtskarte retuschiert, indem ein Bach die Straße unterbrach. Eine Anlehnung an hessische Aufgaben, die wohl "unter dem Frankenstein" gefunden wurden. Kein Teilnehmer entdeckte diese Tücke. In Aufgabe 19 verdeckte eine Nummerierung die Straße. Streckensperrung, Wendekontrolle und dann doch über die 9 zum Pfeil war die richtige Lösung. In Aufgabe 19 tauchte ein alter Bekannter auf. Das Dreieck vor dem ehemaligen Startlokal war noch einmal in die Landesstraße kopiert - natürlich inklusive Pfeil. Dadurch ergab sich eine Überlappung. Wer diese fand, konnte die Landesstraße nicht durchgängig befahren, da diese durch den kleinen Ausschnitt unterbrochen war. Streckensperrung und im Süden umfahren hieß es hier. Aufgabe 21 war dann das Highlight schlechthin, indem hier auch die Striche aus den vorangegangenen Windparkaufgaben nicht noch einmal ununterbrochen in voller Länge befahren werden durften und schon recht komplexe Lösungen notwendig machten. 
Im Ziellokal wurde relativ lange gewartet, bis der Aushang über die Idealstrecke informierte. Bei leckerem Schnitzelbuffet fiel das Warten leicht. Gerne nahmen wir den guten Service der Lösung für alle Teilnehmer zum Mitnehmen in Anspruch. Sieger der Fahrt waren Norbert Walter und Peter Tintrup, die Klasse B gewannen von der Heyde / von der Heyde. In der Klasse A siegten Belitz / Rohde. Alle weiteren Ergebnisse sind demnächst sicher auf irgendeiner Webseite zu finden.
Die Fahrt hat wirklich Spaß gemacht und die Werbung in der Terminankündigung bewahrheitete sich: Prädikat besonders empfehlenswert!

TB

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