"42. Orientierungsfahrt Durchs Sulinger Land"
der MSG Sulinger Land
am 17.06.2006

gewohnt gute Orientierung und schöne Sonderaufgabe - 

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Damenteam 

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Für die Wende musste gut ausgeholt werden
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Alexandra und Rolf
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Alexandra düst durch den Slalomparcours
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Die Gesamtzweiten 
Carsten und Dagmar
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Jörn und Lutz 
bei der Sonderaufgabe
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Studieren der Durchführungsbestimmungen - im Vordergrund die Favoriten Jörg und Michael
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Formationsflug des AC Bramsche beim Zieleinlauf: Simone und Daniel (vorne), Wilfried und Werner (hinten)
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Wilfried und Werner können auch kurz vor dem Ziel noch lächeln

 

Teilnehmerbericht

48 Teilnehmer gingen bei der 42. Auflage der Ori "Durchs Sulinger Land", dem letzten Lauf der NordOM vor der Sommerpause, an den Start. Das Fahrtleitungsteam um Heinfried Leymann erreichte diese hohe Teilnehmerzahl vor allem durch hervorragende Nachwuchsarbeit, sodass alleine 25 Anfänger starteten. Diesem Einsatz gebührt ein großes Lob. 
Die Durchführungsbestimmungen waren übersichtlich, gut formuliert und ähnlich denen der letzten Jahre in Sulingen. Generell sollte nach Übersichtskarte gefahren werden. Es durfte nicht gekreuzt, nicht gegenläufig gefahren werden und auf Bundesstraßen durfte man nur nach rechts einbiegen. 
Am Start gab es ein 14-seitiges, gebundenes Bordbuch im Format DIN A5, das vorwiegend farbige Karten und durchweg farbige Aufgabenteile enthielt. Da als Grundlage eine 50.000er Karte diente und diese auf ca. 1:25.000 hochskaliert war, sind manche Ausschnitte etwas verzerrt dargestellt worden. Doch besser so, als zu klein und zu unübersichtlich.
In Aufgabe 1 stellte ein Anlieger sein Hofgelände kurzfristig nicht mehr zur Verfügung, trotz Korrektur eines Striches in einen Pfeil, musste hier noch neutralisiert werden. Der Pfeilwurm aus Aufgabe 2 musste nach Übersichtskarte gefahren werden, wer nach dem Kartenausschnitt löste, fuhr verkehrt. Die kürzeste Gesamtstrecke in Aufgabe 3 fand, wer nur nach rechts auf die Bundesstraße einbog. Aufgabe 4 enthielt keine sonderlichen Schwierigkeiten, zwei gekreuzte Pfeile wiesen auf eine schlechte Wegstrecke hin - ein guter Service, über den sich das Auto freut. Den E-Strich aus Aufgabe 5 musste man von Süden anfahren, da dieser Weg kürzer war. Dann passte aber die folgende Aufgabe nicht mehr, sodass man hier Fingerspitzengefühl beweisen musste und den längeren Weg einschlug, zumal im kürzeren die erhoffte Wendekontrolle nicht zu finden war. 
In Aufgabe 6 sollte man verleitet werden, einen noch nicht gefahrenen Strich zu kreuzen. Auch hier galt es, zunächst einmal zu überprüfen, wie die Kontrollen standen. Letztendlich zählte für uns dann der Satz, dass nur dann gekreuzt werden durfte, wenn es zwingend vorgeschrieben ist. Wenn man die Aufgabe als ganzes sieht, war es nicht zwingend vorgeschrieben, da auch eine Lösung ohne kreuzen möglich war. Doch was ist zwingend? Wenn man die erste Priorität auf den kürzesten Weg von Aufgabenteil zu Aufgabenteil legt, war es zwingend notwendig, den noch nicht gefahrenen Strich zu kreuzen. Die Absprache unter den Veranstaltern der NordOM lautet, dass aufliegende Striche und Pfeile nicht gekreuzt oder gegenläufig gefahren werden dürfen. Dass Heinfried nun eine Aufgabe darauf aufgebaut hat ist ungünstig, es sollten solche Aufgaben eher vermieden werden. Das Beste wird sein, die Grundausschreibung in diesem Punkt nachzubessern.
Aufgabe 6 war eine Fischgräte, in der nur durchgehende Hauptwege gezählt wurden. Auf dem Weg zur neutralen Strecke zwischen 7 und 8 mussten noch Schilder notiert werden, wer auf der neutralen Strecke Schilder schrieb, wurde mit Strafpunkten belegt. Der Trick in Aufgabe 8 bestand in dem Feldweg unter Strich 8, der bei der ersten Runde nicht gefahren werden durfte. In Aufgabe 9 galt es nach der DK einen versteckten Strich in Barenburg zu finden. Wer Aufgabe 10 "trocken" lösen wollte, kam nur bis zum Zeichen 5. Eine Wendekontrolle löste das Rätsel auf. In Aufgabe 11 musste zunächst eine Überlappung gefahren werden. Die 79 in Schlahe auf dem Firmengelände sollte man nicht nehmen. Die Darstellung des Geländes in Karte und Natur passten aber nicht zusammen, die Entfernungen stimmten nicht. Auch das als Orientierungspunkt dienende Haus war nicht das, welches vom Veranstalter angenommen wurde. Letztendlich fuhr man so dicht an der 79 vorbei, dass es nicht mehr eindeutig war, ob diese nun genommen werden sollte oder nicht. Eine Neutralisation beendete die Diskussionen. Aufgabe 12 enthielt 20 Sprünge, bei denen man nur durch volle Konzentration die letztendlich simple Lösung finden konnte. Etwas weniger Sprünge hätten es nach meinem Geschmack auch getan. In Aufgabe 13 durfte kurz vor dem Ziel nicht gegenläufig gefahren werden. Den unten rechts versteckten Strich haben viele übersehen und kassierten dafür 20 Strafpunkte. 
Am Ziel wurde man mit einer farbigen Lösung zum Mitnehmen überrascht. Das Fahren in Sulingen macht immer wieder Spaß. Besonders viel Mühe haben sich Heinfried und sein Team mit der Sonderaufgabe gegeben. Ein kleiner, enger Slalomparcours sollte auf Zeit durchfahren, dann möglichst dicht vor einer Stange gehalten werden. Dieses Jahr hat Heinfried auch besonderes Augenmerk auf die Bewertungsgerechtigkeit gelegt. Zwar wurden viele Fehler mit 20 Strafpunkten bestraft, doch blieb es im Großen und Ganzen bei 10-20 Strafpunkten pro vorhersehbarem Fehler, sodass sich die Sulinger Fahrt in diesem Punkt stark verbessert hat. 
Zwei Teams schafften die Ori strafpunktfrei. Gesamtsieger wurden Kurt und Thomas Behning (AC Bramsche) - ein schönes Geburtstagsgeschenk für Kurt, für den es sich gelohnt hat, seine Geburtstagsfeier um einen Tag zu verschieben. Zweite wurden Dagmar Müller und Carsten Fuhrhop (Ori-Gang) vor Jörg Treuke und Michael Zeuner (AC Artland). In der Klasse B siegten Jörg und Dagmar Rabe (AC Bramsche) vor Simone Rathje und Daniel Böhmann (AC Bramsche) sowie Alexandra Möller und Rolf Maarfeld (OC Delmenhorst). Die Klasse A entschieden Jens Kellermann und Tanja Strohmeyer (Sulingen) für sich, die damit im nächsten Jahr in die Klasse B aufsteigen werden. Die Klasse YO gewannen Hartmut und Wilhelm Mester (SC Cuxhaven). Mannschaftssieger wurde der AC Bramsche vor dem OC Delmenhorst. Die genauen Ergebnisse finden sich in Kürze auf der Webseite der MSG Sulinger Land.

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