„Rund um Delmenhorst und
Ganderkesee"
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| In Aufgabe 10 sollte ein Dreieck über einen Feldweg angefahren werden (siehe Ausschnitt rechts). Eigentlich fährt man so lange wie möglich auf dem Fahrweg, bzw. fährt so in den Feldweg, dass man von der anbindenden Seite beginnt. Also zunächst links ab und dann von oben in den Feldweg. Bei dieser Art der Aufgabenstellung muss man jedoch das letzte Stück Feldweg trotzdem fahren, ohne von einem anderen Aufgabenteil darüber geführt zu werden. Die Fahrt wäre hier zu Ende. Interpretiert man nun anders, dass zunächst der Feldweg gefahren werden muss weil es kürzer ist und er ohnehin gefahren wird, bestätigt einen die zur Aufgabe gehörende OK. |
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Ähnliches
erlebten wir z. B. in Artland 2006, wo eine Bundesstraße in
Gegenrichtung gefahren werden musste. Man stand auf einem Parkplatz und
etwas weiter nördlich begann ein Pfeil. Hier konnte bemängelt werden,
dass ein Stück Straße nicht durch den Pfeil freigegeben wurde und die
Fahrt auf dem Parkplatz beendet war. Da man aber auch nicht auf andere
Art und Weise den Pfeil erreichen konnte, musste der Pfeil über das
nicht freigegebene Stück zwingend gegenläufig angefahren werden.
Besser wäre es für die Delmenhorster Fahrt gewesen, den Strich nicht
auf dem Feldweg enden zu lassen, sondern bis an den Fahrweg zu ziehen.
Nr. 10 beinhaltete noch einen weiteren Knackpunkt. In Drengort sollte
ein Dreieck gefahren werden. Ein Strich führte in das Dreieck hinein
und wurde durch ein Durchfahrtverbotenschild unterbrochen. Das heißt
nach Grundausschreibung: Die Aufgabe von dort aus neu aufbauen und das
Dreieck später aus der anderen Richtung fahren. Das Problem bestand nun
darin, dass ein Strich ja schon begonnen wurde. Darf man aus dem
angefangenen Strich herausfahren und diesen dann später noch mal
fahren? Letztendlich ging es bei allen Lösungsansätzen nicht anders,
denn das Sperrschild war ja vorher nicht bekannt. Der Veranstalter
wollte einfach am Schild drehen, den Strich gegenläufig zurück in das
Dreieck hinein und dann den vollständigen Strich fahren. Neutralisation
war die Folge. In Nr. 11 war ein Punkt versteckt, der leider auch nicht
zu fahren war, da ein anderer näher lag und damit ersterer nicht mehr
lt. Kartenausschnitt zu erreichen war. In Nr. 14 im Industriegebiet bei
Ganderkesee machen wir uns keine Gedanken mehr über den Streckenverlauf
bei der OK 38. Jedes Jahr, wenn es hier hingeht, wird gerade gezeichnet,
obwohl doch einige Winkel um die Industriegebäude zu fahren sind. Nr.
16 beinhaltete einen Veranstalterfehler, der zwar nicht auf der
Idealbordkarte, doch zumindest in der Auswertung Berücksichtigung fand.
Ein Punkt lag näher und führte zu einer völlig anderen Fahrtstrecke.
Es gab also einiges an Hürden während der Fahrt zu meistern.
Flexibilität und Einfühlungsvermögen war gefragt. Die Lage der
Kontrollen war stets ein hilfreicher Hinweis auf die
"gewünschte" Fahrtstrecke. Eine besser kontrollierte
Aufgabenstellung wäre sicher von Vorteil gewesen. Bleibt zu hoffen,
dass der Aufwärtstrend in den delmenhorster Starterzahlen trotz der
Ungereimtheiten in der Fahrt erhalten bleibt.
Sieger der Fahrt wurden Treuke/Zeuner vor Behning/Behning und Bleeke/Bleeke
jeweils mit 0 Strafpunkten. Behning/Behning bauten ihre Führung in der NordOM
dadurch weiter aus, indem sie ihren Veranstalterschnitt auf die
Idealpunktzahl heben konnten. Die Klasse B konnten Rabe/Rabe vor Rathje/Böhmann für
sich entscheiden. Rabe/Rabe sind damit weiter Führende in der B-Wertung
der Niedersachsenmeisterschaft und
beste B-Fahrer der Nord-OM. In der Klasse A, deren Aufgabenstellung wohl
sehr einfach geraten war, siegten Röske/Gronwald. Die YO schlossen alle
Teams fehlerlos ab. Aulbert/Vogel waren die Besten in der GLP und
sicherten sich den Klassensieg. Die Klasse S gewannen Rummel/Lindenbaum.
Mannschaftssieger wurde der AC Bramsche, der sich in der Norddeutschen
Orientierungsmeisterschaft dadurch nun endgültig den Mannschaftssieg
vor dem OC Delmenhorst sicherte. Die nächste Fahrt der NordOM und der
Niedersachsenmeisterschaft veranstaltet der AC
Bramsche am 07.10.06.
TB