Rund um die Rehburger Berge"
des MSC Rehburg
am 25.03.06

-  Saisonauftakt der Nord-OM -

Teilnehmerbericht

Ein gut besetztes Starterfeld wollte beim Saisonauftakt der Norddeutschen Orientierungsmeisterschaft in Rehburg dabei sein. Als stärkste Klasse erwiesen sich die Young- und Oldtimer mit 9 Fahrzeugen. Erfreulich waren auch die drei Starter in der Klasse S. 
Die Aufgaben waren durchweg farbig mit rot eingedruckter Strecke. Wie gewohnt, haben sich Ulrich und Melanie Bleeke einiges einfallen lassen, sodass sich manch anspruchsvolle Aufgabe ergab. Für die Klasse A war das wohl des Guten etwas zu viel, da es hier Strafpunkte rasselte. 
In B&C wurde in Aufgabe 1 die Bezeichnung Pfeil-Strich-Punktskizze von einigen missverstanden, da sie dahinter eine Reihenfolge vermuteten, was nicht beabsichtigt war. Aufgabe 2 war eine Sonderaufgabe, eine Trockenübung auf Zeit. In Aufgabe 3 mussten kleine Kartenausschnitte auf drei Maßstäben zugeordnet werden, was nur Zeit kostete und für die Teilnehmer wenig attraktiv war. In Aufgabe 4 durften die Striche nur einmal überfahren werden, was kombiniert mit einem Sperrschild eine interessante Aufgabe ergab. Auch Aufgabe 5, in der Punkte jeweils auf kürzestem Weg erreicht werden mussten, beinhaltete einige Schwierigkeiten. Leider wurde hier ein Schild entwendet. In Aufgabe 6 musste eine Streckensperrung umfahren werden, es fehlte einigen die OK oberhalb der Serpentinen, die dies bestätigte. Aufgabenteil 5 war gespiegelt. Es sollten, ähnlich wie in einer Schattenskizze, kleine Kartenausschnitte gefahren werden, die hier durch rote Striche verbunden waren. Einige wollten auch die roten Striche fahren und handelten sich Strafpunkte ein. Die Striche hätten besser weggelassen werden sollen. Nr. 7 und 8 beinhalteten keine sonderlichen Schwierigkeiten. In Aufgabe 9 kam die Chinesenuhr zum Tragen. Nur die noch einzufahrenden Straßen wurden dargestellt. Aufgabe 10 beinhaltete direkt neben dem E einen Punkt, der lediglich durch die Straßenbegrenzungslinie vom Buchstaben abgetrennt war und damit leicht übersehen werden konnte. In Aufgabe 11 haben wir lange gesucht und nichts gefunden. Nr. 12 hingegen war schön gemacht. Eine Kombination aus Pfeilskizze, Chinese nach Karte und Natur sowie Chinesenuhr. Da die 25.000er Karte hochskaliert war, musste zunächst der Beginn der Chinese richtig getroffen werden. Etwas abenteuerlich war dann Zeichen 17, da man nicht genau wusste worum es sich dabei handeln sollte: Chinese oder Skizze? Weil auf einem Firmengelände, das zur Darstellung passte, ein Schild hing, sollte das wohl so gemeint sein. Zu Nummer 13 durfte nicht gegenläufig gefahren werden. Die letzte Aufgabe war die Königsaufgabe. Mit wenigen Strichen in Rehburg wurde einiges an Schwierigkeiten produziert, da 3 Sperrschilder und das Verbot des gegenläufigen Fahrens beachtet werden mussten. 
Also von einigen Kleinigkeiten abgesehen, ein Saisonauftakt nach Maß, der sehr viel Ori-Spaß produzierte, zumal zum Schluss alle in Zeitnot gerieten und die Aufgaben zügig lösen mussten. Am besten gelang dies den Gesamtsiegern Jörg Treuke und Michael Zeuner, die ja schon von anderen Berichteschreibern als "Meister aller Klassen" bezeichnet werden. Zweite wurden Behning/Behning, die sich einen Fehler mehr leisteten. Platz Drei belegten in der Klasse C Böhmann/Schick. Gesamtdritte wurden die Sieger in B Bode/Bode vor Rathje/Böhmann. In der Klasse YO siegten Kuhr/Piepenbrink vor Siebrecht/Hollmann und Lüders/Meierdirks. Die Klasse A gewannen Kemmann/Strohmeyer. In der Schnupperklasse konnte Uwe Gärtner mit seinen Kindern die Glückwünsche für den Sieg genießen. Genaue Ergebnisse finden sich unter www.msc-rehburg.de 

TB

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