"Quer
durchs Artland 2006"
des
AC Artland
am 29.04.06
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Wer
lesen kann ist klar im Vorteil
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Teilnehmerbericht
Eine der
Top-Veranstaltungen im Nordwesten stand beim AC Artland an. Wurde doch
die "quer durchs Artland 2005" zur zweitbesten Fahrt der
West-OM und der NordOM gewählt. Erstmals richtete der AC Artland auch einen Lauf zur
NAVC-Meisterschaft aus, so dass sich die Möglichkeit des
Leistungsvergleiches mit einigen aus Bayern weit angereisten Teams
bot.
Michael Zeuner und Jörg Treuke boten mit ihrem Team die gewohnt gute
Fahrt, auf die man sich schon lange freut. Besonders intensiv musste die
Durchführungsbestimmung gelesen werden, da hier die einen oder anderen
Feinheiten versteckt waren: Zahlen an Strichen geben den Anfang an, nur
die nicht in der Karte vorhandenen Wege gelten nach dem Befahren als
vorhanden und das auch erst nach der Aufgabe. Kein Kreuzen, kein
gegenläufiges Befahren. In zwei Aufgaben dann doch zugelassen,
dazwischen aber nicht. Mit unterstrichener Nummerierung versehene
Aufgabenteile sollten zweimal hintereinander gefahren werden ohne dabei
ein anderes Aufgabenteil der Aufgabe teil- oder ganz zu befahren. Auf
Bundesstraßen durfte nur nach rechts eingebogen werden, also durfte man
diese auch nicht kreuzen. Chinesen und Fischgräten nach Karte zählten
bis zum nächsten Abzweig, wobei nur die noch einzufahrenden Straßen
und Wege berücksichtigt wurden. Bei Chinesen und Fischgräten nach
Natur galt dies nicht. Es gab also viel zu berücksichtigen.
Die Startlokalität bildete der Schützenhof Badbergen. Die Strecke,
fast ohne Ortsdurchfahrten, führte in diesem Jahr mehr Richtung Süden,
da die Samtgemeinde Bersenbrück eine Genehmigung ausgesprochen hatte.
117 km Streckenlänge waren für B&C in den 3 Stunden Fahrtzeit zu
schaffen, man musste sich aber schon beeilen. Die Aufgaben wurden in
Form eines gebundenen Bordbuches ausgegeben. Darin fanden sich 22
Aufgaben in farbigen Kartenausschnitten mit rot eingedruckten
Aufgabenteilen. Auch die Übersichtskarte war eine Farbkopie. Alles in
sehr guter Druckqualität. Lediglich die Überlappungen von Aufgabe 8
nach 9 und von 14 nach 15 waren knapp bemessen. Alle anderen Aufgaben
wurden eindeutig und variantenreich gestellt. In Aufgabe 3 galt es die
Sonderaufgabe zu lösen: 200 m im 30er Schnitt fahren. In Aufgabe 6 haben
wir nichts gefunden, alle anderen Aufgaben beinhalteten mindestens eine
Hürde, die zu meistern war. Nr. 16 war eine Textaufgabe, die nach Natur
gefahren werden sollte. Nr. 21 war eine Streckenskizze, in der es darauf
ankam, dass einmal gefahrene Wege erst nach der Aufgabe vorhanden sein
sollten. Folgefehler konnte man insgesamt kaum machen. Darauf legte das
Fahrtleitungsteam offensichtlich großen Wert. Nur wer Aspekte der
Durchführungsbestimmungen nicht richtig verstanden hat oder konsequent
falsch umsetzte, hat für subjektiv einen Fehler, der öfter begangen
wurde, mehrere Strafpunkte erhalten. Letztendlich ist das aber immer so,
nur gab es besonders viel zu beachten, sodass einem schon mal ein Aspekt
durch die Lappen gehen konnte.
Im Ziellokal, in dem ein Buffet angeboten wurde, fand man genügend
Aushänge und eine vorbildliche farbige Lösung mit Erläuterungen zum
Mitnehmen. Für
Klasse C gab es dann schließlich Sachpreise (Wurst&more), für alle
anderen Klassen Pokale.
Auf der Bordkarte 1 (Klasse B&C) waren nur zwei Teams mit null
Strafpunkten (Tintrup/Walter und Behning/Behning). Tintrup/Walter
(Rommerskirchen) zogen
sich auf Bordkarte 2 dann noch 30 Strafpunkte zu und rutschten auch
aufgrund der in Anspruch genommenen Karenz auf Platz drei ab. Platz zwei
ging an Böhmann/Schick (AC Bramsche) Gesamtsieger wurden Behning/Behning
(AC Bramsche). In der Klasse B siegten Rabe/Rabe (AC Bramsche). In
der YO konnten Mester/Mester (SC Cuxhaven) einen weiteren Sieg verbuchen
und führen nun die Classic-Meisterschaft im Rahmen der NordOM
an. Die Klasse A gewannen Jens Kellermann und Tanja Strohmeyer. Mannschaftssieger wurde der AC Bramsche vor dem OC Delmenhorst. Der
Pokal für die weiteste Anreise ging nach Passau an Olaf Jessen (über 700 km).
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