RGD-Ori 75"
am 27
.08.05
der Renngemeinschaft Düsseldorf

- ... und noch ein Durchfahrtsverbotsschild -

Teilnehmerbericht

Die Renngemeinschaft Düsseldorf mit Fahrtleiter Marco Peters lud zur diesjährigen RGD-Ori 75 nach Neuss ein. Besonderes Merkmal dieser Ori-Gegend sind die sehr häufig aufgestellten "StVO-Schilder 250", für die Landkreis und Gemeinde wohl einen guten Mengenrabatt ausgehandelt haben müssen. Auf diesem Umstand basierte auch ein Großteil der Aufgabenstellung, die so über ca. 140km führte - und das in drei Stunden. Meinte man für die manchmal recht langen Verbindungen zwischen zwei Aufgaben den kürzesten Weg gefunden zu haben, geriet man an eines der Sperrschilder, suchte von dort aus wiederum den kürzesten Weg, geriet dabei nochmals an ein zwei Sperrschilder und erreichte dann schließlich, nachdem noch die eine oder andere weitere Möglichkeit getestet wurde, doch irgendwie sein Ziel. Schade, dass man zwischendurch kaum für diese Umwege belohnt wurde, da Marco mit Kontrollen und OKs sehr sparsam umgegangen war. 
Die vor der Fahrt stattfindende Fahrerbesprechung beinhaltete fast mehr Hinweise und Regeln als die Durchführungsbestimmungen selber, was sich letztendlich als ungünstig erwies, da im Ziellokal dann nicht mehr ganz klar war, was denn nun tatsächlich wie formuliert wurde.
Die 24 Aufgaben waren in sehr kleinen Schnipseln im Maßstab 1:50.000 auf einem Blatt in Farbe dargestellt. So ziemlich jeder zückte angesichts dieser knibbeligen Dinger seine Leselupe, damit die manchmal ohne Straßenanbindung zu findenden Punkte nicht übersehen wurden. Strich-Punkt-Strich-Skizzen sollten zweimal zur Anwendung kommen. Diese waren nicht definiert, keiner wusste genau wie sie zu fahren waren. Aufgabe 2 bestand aus zwei Ausschnitten, unter dem linken stand Strich Punkt Strich. Man sollte wohl irgendwie diese Reihenfolge einhalten, galt das aber auch für das andere Kartenbild? Fischgräten und Chinesen galten immer bis zum nächsten Abzweig, wodurch sich zwei Überlappungen ergaben.
Am Ende hatten alle das Ziel erreicht. Ein Schiedsgericht wurde vorher nicht gewählt. Es gab viele Diskussionen, eine Menge wurde neutralisiert. Die Karenz, die fast alle nahezu voll ausnutzen mussten, spielte irgendwie - warum auch immer - bei der Auswertung keine Rolle. 

In der Klasse A wurden Passing/Krause auf Platz 1 geführt. Die Klasse B gewannen Dunker/ Wanner. In der Klasse C gab es am Ende drei Teams mit gleicher Strafpunktzahl. Für den ersten Platz wurden Kleu/Walter geehrt. Platz 2 ging an Michael Zeuner / Thomas Behning (diese Teamkonstellation gab es noch nie), Platz 3 ging an Kurt Behning / Werner Schick. Die historische Klasse, mit 10 Teams stärkste der Veranstaltung, gewannen Hocke/Heinen.

Norbert Walter baute in der  West-OM seinen Vorsprung auf Rainer Witte um sieben Zähler auf acht Punkte aus.

TB

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