"15. Elsetalrundfahrt" des AMC Hoyel am 23.10.04

Teilnehmerbericht

Ein erlesenes Teilnehmerfeld von 39 Ori-Teams konnte vom Fahrtleitungsteam Jutta Brünger, Carsten Kröger und Ralf Schlimper bei der mit fünf Prädikaten ausstaffierten 15. Elsetalrundfahrt begrüßt werden. Zum ersten Mal konnte der AMC Hoyel auch ein West-OM-Prädikat aufweisen, was sich für den Veranstalter aufgrund der Teilnehmer aus diesem Bereich sicherlich gelohnt hat.
Die Durchführungsbestimmungen waren soweit deutlich verfasst, die farbige Übersichtskarte wies Schwächen in der Kopierqualität auf. Das fünfseitige, farbige Bordbuch überzeugte hinsichtlich der Druckqualität wesentlich mehr. Es sollte nach Übersichtskarte gefahren werden, wobei auch die Kartenausschnitte im gleichen Maßstab dargestellt waren. Es waren Ausschnittsvergrößerungen zur Verdeutlichung vorhanden. Trotzdem war es im Dunkeln während der Fahrt nicht immer einfach, die Feinheiten der Skizzen zu erkennen. Die Aufgabenstellung war abwechslungsreich gestaltet. 
Mir persönlich hat Aufgabe 11 am besten gefallen: Eine Strichskizze, bei der die Nummerierung die Anfahrtsrichtung vorgab. Anderes kam nicht so gut an: Aufgabe 4 war mit vier Kartenausschnitten und insgesamt 17 Aufgabenteilen sicherlich etwas zu komplex geraten. Hier musste man sich schon durchquälen. 

Mit Aufgabe 11 begegnete uns ein alter Bekannter:
Eine Punktskizze, bei der die Punkte eingekreist sind, aber die Kreise eine Öffnung aufweisen. Die Punkte müssen aus der offenen Richtung angefahren werden.
Diese, besonders Anfang der Neunziger im Norden durchaus übliche Aufgabenstellung stellte für diejenigen, die sie nicht kannten, ein großes Problem dar. Wer aufgrund mangelnder Definitionen und trotz der Lage der Kontrollen versuchte, die Punkte ohne Berücksichtigung der Anfahrtsrichtung zu erreichen, kassierte 50 Strafpunkte.

  

Was bot die Fahrt sonst noch? Rutschige Straßen, viel Strecke fürs Geld (wir fuhren so um die 100 km), eine Aufgabe auf Folie, die auf einem manipulierten Kartenausschnitt aufgelegt werden musste, wodurch sich eine Überlappung ergab, Zeitdruck und sehr viele besetzte Kontrollen. 
Letztendlich war es dann die Karenzzeit, die den Ausschlag für die Gesamtplatzierung gab. So konnten sich Treuke/Zeuner vor Behning/Behning und Bade/Leymann sowie Krämer/Stüker mit jeweils 10 Strafpunkten durchsetzen. Die Klasse B gewannen Beckers/Pitzen, die Klasse A Lenger/Bietendüvel. 

In der West-OM bleibt die Entscheidung somit weiter offen. In der Nord-OM konnten sich Treuke/Zeuner auf den zweiten Platz verbessern. Hier steht ein Herzschlagfinale beim letzten Lauf im westfälischen Rahden an.

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