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Ein
erlesenes Teilnehmerfeld von 39 Ori-Teams konnte vom Fahrtleitungsteam
Jutta Brünger, Carsten Kröger und Ralf Schlimper bei der mit fünf
Prädikaten ausstaffierten 15. Elsetalrundfahrt begrüßt werden. Zum
ersten Mal konnte der AMC Hoyel auch ein West-OM-Prädikat aufweisen,
was sich für den Veranstalter aufgrund der Teilnehmer aus diesem
Bereich sicherlich gelohnt hat.
Die Durchführungsbestimmungen waren soweit deutlich verfasst, die
farbige Übersichtskarte wies Schwächen in der Kopierqualität auf. Das
fünfseitige, farbige Bordbuch überzeugte hinsichtlich der
Druckqualität wesentlich mehr. Es sollte nach Übersichtskarte gefahren
werden, wobei auch die Kartenausschnitte im gleichen Maßstab
dargestellt waren. Es waren Ausschnittsvergrößerungen zur
Verdeutlichung vorhanden. Trotzdem war es im Dunkeln während der Fahrt
nicht immer einfach, die Feinheiten der Skizzen zu erkennen. Die
Aufgabenstellung war abwechslungsreich gestaltet.
Mir persönlich hat Aufgabe 11 am besten gefallen: Eine Strichskizze,
bei der die Nummerierung die Anfahrtsrichtung vorgab. Anderes kam nicht
so gut an: Aufgabe 4 war mit vier Kartenausschnitten und insgesamt 17
Aufgabenteilen sicherlich etwas zu komplex geraten. Hier musste man sich
schon durchquälen.
Mit Aufgabe 11
begegnete uns ein alter Bekannter:
Eine Punktskizze, bei der die Punkte eingekreist sind, aber die
Kreise eine Öffnung aufweisen. Die Punkte müssen aus der
offenen Richtung angefahren werden.
Diese, besonders Anfang der Neunziger im Norden durchaus
übliche Aufgabenstellung stellte für diejenigen, die sie nicht
kannten, ein großes Problem dar. Wer aufgrund mangelnder
Definitionen und trotz der Lage der Kontrollen versuchte, die
Punkte ohne Berücksichtigung der Anfahrtsrichtung zu erreichen,
kassierte 50 Strafpunkte. |
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Was bot die Fahrt
sonst noch? Rutschige Straßen, viel Strecke fürs Geld (wir fuhren so
um die 100 km), eine Aufgabe auf Folie, die auf einem manipulierten
Kartenausschnitt aufgelegt werden musste, wodurch sich eine Überlappung
ergab, Zeitdruck und sehr viele besetzte Kontrollen.
Letztendlich war es dann die Karenzzeit, die den Ausschlag für die
Gesamtplatzierung gab. So konnten sich Treuke/Zeuner vor Behning/Behning
und Bade/Leymann sowie Krämer/Stüker mit jeweils 10 Strafpunkten
durchsetzen. Die Klasse B gewannen Beckers/Pitzen, die Klasse A Lenger/Bietendüvel.
In der West-OM
bleibt die Entscheidung somit weiter offen. In der Nord-OM
konnten sich Treuke/Zeuner auf den zweiten Platz verbessern. Hier steht
ein Herzschlagfinale beim letzten Lauf im westfälischen Rahden an. |