"VFM Orientierungsfahrten in Niedersachsen 2003"
des Vereins für Motorsport
am 18.05.2003

- Fahrtunterlagen schon bei der Papierabnahme -

Teilnehmerbericht

Früh am Sonntagmorgen traf sich ein erlesenes Teilnehmerfeld von 16 Ori-Teams im Hodenhagener  Fliegerstübchen zum fünften Lauf der Norddeutschen Orientierungsmeisterschaft. Nachdem man sich den letzten Schlaf aus den Augen gewischt hatte, konnte direkt nach der Papierabnahme mit der Ausarbeitung der Fahrt begonnen werden, da sowohl die farbige Übersichtskarte (1:100.000), als auch die farbig gedruckten Aufgaben ausgegeben wurden. Nachdem man die etwas ungewöhnlich formulierte Durchführungsbestimmung und den kurz vor dem Start ergänzten Aushang verstanden hatte, konnte es auf die mit 2,5 Stunden etwas kürzer als gewohnt ausfallende Fahrt gehen. Am Ende von Aufgabe 1 sollte die Kontrolle innerhalb von 5,59 Minuten angefahren werden - ein Teil der Sonderaufgabe, den nicht jeder korrekt lösen konnte. Fahrtleiter Dieter Hollmann bot mit Pfeil- Punkt- und Strichskizzen, Streckenskizzen, Schattenskizzen (den Begriff hörte ich auch das erste Mal - ist wohl synonym zur Streckenskizze zu sehen), Fischgräten und Chinesenrallyes ein breites Spektrum an Orientierungsaufgaben. Wie im ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt üblich, waren die Aufgaben mit Buchstaben in alphabetischer Reihenfolge gekennzeichnet - da muss man sich immer wieder dran gewöhnen. 

Als ungünstig erwies sich die Darstellung der Fahrtrichtung bei den Strecken- respektive Schattenskizzen durch Pfeile. Nicht eindeutig genug wies die Durchführungsbestimmung darauf hin, dass sie, bzw. die sich ergebenden Überlappungen, nicht gefahren werden sollten. Erkannte man dies nicht, wurde man mit 40 Strafpunkten bestraft. Ein schriftlicher Protest wurde von den Schiedsrichtern abgelehnt.

Die Fahrt war flüssig zu fahren. Es wurde viel mit Streckensperrungen gearbeitet. Die Aufgaben waren so konzipiert, dass es kaum zu Folgefehlern kam. Am Ziel wurde nach der Anzahl der Autobahnüberquerungen gefragt - der etwas kuriose Teil zwei der Sonderaufgabe, der zudem für diejenigen, die vorher Fehler gemacht hatten, oft nicht zu bewältigen war.

Die Klasse A konnte das Team Hartwig-Lange / Lange für sich entscheiden. Die Klasse B gewannen Lang / Lang. Die Klasse C war mit neun Teams am stärksten besetzt. Platz drei belegten mit 50 Strafpunkten K. Behning / Zeuner (AC Bramsche/AC Artland), Platz zwei Weichert / Turloff (MuSC Sülfeld) mit 40 Strafpunkten und den Gesamtsieg holten sich T. Behning / Treuke (AC Bramsche/AC Artland) mit 10 Strafpunkten. Damit bauten Behning / Treuke ihre Führung in der Nord-OM 2003 aus.

TB

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